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Coburgs Beste: Hochschule Coburg #40

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Mut verbindet. Mut gewinnt.

Vielseitig, mutig, kreativ. Die Hochschule Coburg ist deutschlandweit bekannt als Designstandort. Viele Coburger kennen vor allem den Standort Campus Design am alten Hofbrauhaus. Innenarchitektur, Integriertes Produktdesign, Architektur und Bauingenieurwesen gehören zu den Schlagworten, wenn man von der Institution spricht. Ein aufmerksamer Blick zeigt jedoch, dass die Hochschule Coburg vor allem durch ihre Vielfalt an Disziplinen und eine hervorragende Vernetzung ihrer Teilbereiche besticht.

Angekommen am Hauptstandort „oben auf dem Berg“ – am Campus Friedrich Streib – findet man ein Gelände vor, das über die Jahrzehnte sichtbar gewachsen ist. Gebäude unterschiedlichster Architektur lassen schon von außen den Fortschritt erahnen, den die Hochschule Coburg seit ihrer Gründung im Jahr 1971 gemacht hat. 20 Bachelor- und 17 Masterstudiengänge verteilt auf insgesamt sechs Fakultäten sind entstanden … Angewandte Naturwissenschaften, Design, Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau und Automobiltechnik, Soziale Arbeit und Gesundheit sowie Wirtschaftswissenschaften. Durchschnittlich über 5.000 Studierende sind hier eingeschrieben und rund 500 davon machen pro Semester ihren Abschluss. Berufe finden die Absolventinnen und Absolventen in Großstädten in ganz Deutschland, häufig aber auch in der Region Coburg oder im restlichen Franken, wie es eine Umfrage jüngst zeigt.

„Die Zahlen sprechen für das Konzept der starken Verknüpfung von Theorie und Praxis, das in Coburg schon immer hochgehalten wird“, so der Markenbeauftragte und Dekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften Prof. Dr. Felix Weispfenning. Im Bachelorstudium ist ein Praxissemester Pflicht. Das öffnet den Studierenden später Türen in die Berufswelt. Was viele aber gar nicht wissen: Die Hochschule Coburg ist über viele andere Wege eng mit Wirtschaft und Kultur in der Region vernetzt. Es wird gemeinsam mit Unternehmen – oft sogar fächerübergreifend – an Forschungsprojekten gearbeitet. Durch ein berufsbegleitendes Studium oder den Erwerb eines Zertifikats ermöglicht die Hochschule Weiterbildung von Personal. Und zahlreiche Studierende schreiben ihre Bachelor- oder Masterarbeit über ein Thema eines ansässigen Unternehmens. Möglichkeiten der Zusammenarbeit gibt es viele. „Von den Kooperationen profitieren alle wechselseitig. Unternehmen erhalten fundiertes Expertenwissen und Zugang zu neuesten Techniken und Forschungsmethoden, Dozierende und Studierende bekommen mehr Einblick in Praxisbeispiele und Anwendungsgebiete“, erklärt Verena Blume, die die Unternehmenskontakte managt.

Dass die Verzahnung von Forschung und konkreter Anwendung einerseits und zwischen den einzelnen Fakultäten im Inneren der Bildungseinrichtung andererseits funktioniert, ist nicht selbstverständlich. „Die Hochschule Coburg hat in den vergangenen Jahren vor allem eines bewiesen …“, pointiert der Referent für Hochschulentwicklung Dr. des. Ercole Erculei: „Mut. Wir haben uns mit Mut vorwärts bewegt. Mut zu schrägen, quergedachten Formaten und ungewöhnlichen Verbindungen.“ Der im alten Schlachthof untergebrache Makerspace des CREAPOLIS-Projektes, in dem Start-Ups, Interessierte, Tüftler und alle Bürgerinnen und Bürger mit bereitgestelltem Werkzeug und frei verfügbarer Technik die Möglichkeit bekommen, kreativ und erfinderisch zu werden, ist nur ein Beispiel für so eine mutige Bewegung. Es gibt derer zahlreiche in Coburg. Und alle sind Türöffner. „Wir haben viele Antworten und sind offen für Ideen“, so CREAPOLIS-Projektleiter Dr. Markus Neufeld, – „Man muss nur eintreten und fragen.“

MÖGLICHKEITEN MUTIGER VERBINDUNGEN.

Für Unternehmen gibt es viele Möglichkeiten, selbst mutig zu sein und einen Schritt durch die offene Tür der Hochschule Coburg zu gehen. Ist der erste gemacht, eröffnen sich zahlreiche weitere Wege der Zusammenarbeit. Wie vielfältig und interaktiv eine Kooperation funktionieren kann, zeigt ein fiktives Beispiel: Ein regionaler Mittelständler, der im Maschinenbau international tätig ist, kooperiert seit Jahren erfolgreich mit der Hochschule Coburg. Die Kooperationsformate werden mit verschiedenen Fakultäten und Hochschulprojekten umgesetzt und betreffen nahzu alle Unternehmensbereiche …

Virtual Reality

Das Unternehmen beteiligt sich an einem Forschungsprojekt mit dem mixedrealitylab der Fakultät Elektrotechnik und Informatik zur Nutzung von virtueller und erweiterter Realität (virtual / augmented reality) für die virtuelle Inbetriebnahme von Maschinen und deren Fernwartung. Das Unternehmen erwirbt durch die Beteiligung an dem Forschungsprojekt neueste Erkenntnisse aus der Wissenschaft , die für die Trainings- und Serviceabteilung relevant sind.

Strömungs-Simulation

Zur Optimierung technischer Bauteile nutzt das Maschinenbau- Unternehmen den Strömungskanal und die dazugehörige Infrastruktur der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik.

New Work

Bei einer Veranstaltung der Innovations- und Vernetzungsplattform CREAPOLIS hat der Geschäftsführer einen Professor der Fakultät Design kennengelernt, der zu Kreativität und Innovation in Büros und Arbeitswelten forscht. Gemeinsam entsteht ein Studierendenprojekt zur Neugestaltung der Büroflächen des Unternehmens.

Duales Studium für Azubis

Das Unternehmen bietet jungen Menschen die Möglichkeit eines dualen Studiums an der Hochschule zum Bachelor of Engineering (B.Eng.). Weil die dual Studierenden nahtlos vom Studium in das Arbeitsleben übergehen, spart sich das Unternehmen eine längere Einarbeitungszeit, kostenintensive Traineeprogramme und die Kosten für das Anwerben von Absolvent*innen nach Abschluss des Studiums.

Masterarbeit „KLR“

Das Unternehmen beschäftigt eine Masterandin der Betriebswirtschaft , die ihre Masterarbeit im Bereich Kosten- und Leistungsrechnung schreibt. Außerdem bietet die Personalabteilung regelmäßig Praktika an und sucht Werkstudent*innen aus dem Studiengang Betriebswirtschaft für spannende Aufgaben in der Personalentwicklung.

Berufsbegleitend studieren

Das Unternehmen möchte seine Mitarbeiter*innen weiterqualifizieren und ermöglicht ein berufsbegleitendes Studium. Ein Ingenieur aus der Entwicklungsabteilung des Mittelständlers studiert derzeit im zweiten Semester im Masterstudiengang Zukunft sDesign. Er speist Herausforderungen der alltäglichen Arbeit in die interdisziplinäre Studierendengruppe ein und überträgt gleichzeitig das Erlernte in sein berufliches Umfeld.

Innovationsmanagement

Gemeinsam mit dem Institut für lebenslanges Lernen der Hochschule Coburg entwickelt das Maschinenbau-Unternehmen eine individuelle Weiterbildungsmaßnahme für dessen Mitarbeiter*innen im Bereich Innovationsmanagement.

Makerthon

Das mittelständische Unternehmen spielt mit dem Gedanken einen neuen Geschäftsbereich zu erschließen. Es veranstaltet zusammen mit CREAPOLIS einen Makerthon zur Ideengenerierung. Innerhalb von zwei Wochen erarbeiten Studierende in interdisziplinären Arbeitsgruppen Produktideen für das Unternehmen.

Input von Unternehmen

Die Personalleiterin des Unternehmens, die Alumna der Hochschule Coburg ist, hält einen Vortrag zur Führungskultur vor Studierenden und der interessierten Öffentlichkeit im Rahmen der Vortragsreihe „Personalpraxis im Dialog“.

Autonome Systeme

Industrie 4.0 – dieses Thema treibt das Unternehmen um. Wie können wir unsere Produktionsprozesse verändern und autonome Systeme stärker nutzen? Ein Student aus dem Maschinenbau macht im Rahmen seiner Masterarbeit dazu eine Machbarkeitsstudie. Anschließend erhält er von dem Unternehmen die Chance, in einer Festanstellung weiter an dem Thema zu arbeiten.

Campus-Messe

Das Unternehmen beteiligt sich seit Jahren an der Campus- Messe, der Karrieremesse der Hochschule Coburg, und nutzt diese für das Anwerben von Absolvent*innen.

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Das Maschinenbau-Unternehmen will sein Betriebliches Gesundheitsmanagement verbessern. Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung analysieren das bestehende Angebot des Unternehmens und arbeiten Verbesserungsvorschläge heraus. Über die Implementierung der Verbesserungsvorschläge schreibt eine Studentin ihre Bachelorarbeit in Kooperation mit dem Unternehmen.


Ihre Ansprechpartnerin

Verena Blume berät Unternehmen und Institutionen, wie sie mit der Hochschule Coburg auf verschiedene Weisen gewinnbringend kooperieren können und vermittelt die Kontakte zu den entsprechenden Ansprechpartnern. Im Fokus der Kooperationen steht immer der gegen seitige Wissensaustausch auf Augenhöhe.

Telefon: +49 (0)9561 317-8071

E-Mail: verena.blume@hs-coburg.de

www.hs-coburg.de

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