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Stadtgespräch #62

WAS FÜR EINE LEISTUNG!

Ohne Beine von Nord nach Süd durch Deutschland – und das mit dem Rad. Diese außergewöhnliche Leistung hat Florian Sitzmann vollbracht, der bei einem Unfall in den 1990ern seine Beine verloren hat. Jetzt ist in Coburg die filmische Dokumentation der über 900 Kilometer langen Strecke mit 6000 Höhenmetern aus dem Jahr 2022 vorgestellt worden, und nicht nur das: Die Truppe rund um Handbike-Fahrer Flo Sitzmann hatte mit der sogenannten „Miles-for-hope“-Tour 70.000 Euro an Spenden gesammelt, 20.000 gingen am Premierenabend im Utopolis in Coburg an die Familie Kuhnlein aus Mitwitz-Neundorf. Juliane Kuhnlein ist seit einem Zeckenbiss fast komplett gelähmt, die Kosten für Hausumbau und Spezialfahrzeug belaufen sich auf viele hunderttausend Euro. Flo Sitzmann aus der Nähe von Darmstadt hat seit langer Zeit eine besondere Beziehung zu Coburg, pflegt intensive Freundschaften, sein Vater wohnt im Raum Coburg, Flo Sitzmann selbst hatte 2019 bei der „Parkinson-Tour“ von Prinz Andreas teilgenommen, der wiederum auch bei der „Miles-for-hope“ Tour bei der 6. Etappe nach Coburg mitradelte. Die war auch zu sehen bei der Filmpremiere vor über 100 Gästen. Unterstützt wurde die Tour aus der Region unter anderen von den Firmen Wöhner, Schwindt, Lasco, Prodinger und Otto Hauch.

WAS FÜR EINE AUSZEICHNUNG!

Sie ist Bauingenieurin, Baubiologin, Geschäftsführerin und Mitinhaberin der RAAB-Baugesellschaft: Seit 1995 beschäftigt sich Gisela Raab intensiv mit der Entwicklung öko-sozialer Siedlungen und dem Bau wohngesunder Häuser, viele davon auch in der Region Coburg. Jetzt sind ihre Leistungen mit dem Bayerischen Verfassungsorden gewürdigt worden. Sie erhielt die Auszeichnung als innovative und bereits mehrfach für konkrete Projekte ausgezeichnete Vorreiterin in Sachen neue Wohnformen, die demographieangepasst und umweltgerecht sind. Mit dieser Auszeichnung, deren Tradition mehr als sechs Jahrzehntezurückreicht, werden Bürgerinnen und Bürger ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für das Gemeinwohl in Bayern einsetzen und damit die Werte der Bayerischen Verfassung mit Leben füllen, so die Laudatio. Der Bayerische Verfassungsorden wurde persönlich von Landtagspräsidentin Ilse Aigner überreicht. Bundesminister a. D. Dr. Theo Waigel hielt bei der Verleihung die Festrede im Maximilianeum.

WAS FÜR EIN SPASS!

Aller guten Dinge sind drei! Unter diesem Motto feiert Stefan „Das Eich“ Eichner die brandneue Asterix-Mundart-Reihe auf Oberfränkisch. „Asterix bei der Husdndrubbn“ strotzt vor glänzender Wortakrobatik. „Das Eich“ selbst sagt zu dem neuen Band: „Ich freue mich wahnsinnig, dass es zu einer weiteren Zugabe in puncto oberfränkischer Asterix kommt! Also ich glaube, wer „Dunnerkeil“ und „Asterix bei die Bieramiden“ schon gemocht hat, der wird „Asterix als Legionär“ beziehungsweise „Asterix bei der Husdndrubbn“ lieben!“ „Beim Deudaaades!“ hieß es schon in den Vorgängerbänden und auch jetzt bleibt kein Auge trocken, wenn es Asterix und seinen diesmal hoffnungslos verliebten Kumpel Obelix bei ihrem Abenteuer in die römische Legion verschlägt. So viel sei verraten: Die Legion, der sich die beiden Gallier anschließen, um Falbalas Verlobten Tragicomix zu befreien, ist eigentlich eine echte Hustentruppe – auf oberfränggisch „Husdndrubbn“, die die römischen Ausbilder in den Wahnsinn treibt! Ab dem 8. April ist der Mundartband im Handel erhältlich.

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