Stadtgespräch #59

Manchmal Erstaunliches, oft Neues, gerne ein bisschen Klatsch und Tratsch, vor allem natürlich über Promis und solche, die sich dafür halten, aber auch in unseren Augen besonders Erwähnenswertes, Erhellendes, Bewundernswertes. Das alles findet sich seit der ersten Ausgabe des COBURGER im Jahr 2012 in unserem Stadtgespräch…

EINE ERFOLGSGESCHICHTE

Nach seinem freiwilligen Abschied als Kommissar beim Franken-Tatort im Jahr 2022 ist der Wahl-Coburger Andreas Leopold Schadt demnächst unter anderem in einer zweiteiligen Krimi-Reihe von RTL zu sehen. Bei „Behringer und die Toten“ spielt der gebürtige Hofer diesmal keinen Ermittler, wie er verrät. Ob er dagegen die Rolle des Opfers einnimmt, wollte er nicht verraten. Die Dreh-arbeiten fanden im August und September in Bamberg statt. Voraussichtliche Ausstrahlung ist im Jahr 2024. Auch über sein filmisches Engagement hinaus ist Schadt in Franken präsent. Seit zwei Jahren schon ist er das Werbegesicht des Verkehrsverbund Großraum Nürnberg VGN. Im Rahmen der Erweiterung des Verbundes unter anderem auch um Coburg gibt es Verhandlungen über eine Fortsetzung des Engagements.

EINE LIEBESGESCHICHTE

Der Coburger Andreas Wolff ist preisgekrönter Coburger Pianist und Komponist. Er tritt seit 2017 auch regelmäßig in London auf. Bei einem seiner Straßenkonzerte wird nicht nur ein international anerkannter Filmregisseur auf ihn aufmerksam, er findet auch seine große Liebe: Der Künstler spielt im Jahr 2019 am Südufer der Themse, direkt vor der Tate Gallery of Modern Art. Nach einem seiner Sets wird er von einer jungen Frau angesprochen. Sie ist berührt von seiner Musik. Er spielt jeden Tag an seinem Platz neben der Themse und sieht sie eines Tages wieder. In den nächsten Wochen trifft er sie immer wieder am Busking Pitch. Sie erzählt ihm eines Tages, dass sie London verlassen muss, da sie am Ende ihres Studiums stehe. Beide verbringen die letzten Tage im St. James’s Park, um gemeinsam Eichhörnchen, Wolffs Lieblingstiere, zu füttern. Damit hat sie das Herz des Coburgers erobert. Beide tauschen Nummern aus und bleiben in Kontakt. Andreas Wolff kann die junge Frau nicht vergessen und lädt sie nach Deutschland zu einem seiner Konzerte im Riesensaal von Schloss Ehrenburg ein. Sie sagt zu. An diesem Wochenende werden beide ein Paar. Dann kommt die Pandemie. Das Paar verbringt nun 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche in Andreas Wohnung und geht durch dick und dünn. Im Frühling nächsten Jahres heiraten sie.

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