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Wie wir werden, was wir sind #39

Wie wir werden, was wir sind – Dr. Radu & Partner. Ästhetische und Plastische Chirurgie.

Wenn Dr. Caius Radu über seinen Beruf redet, geht es weniger um die Behandlung an sich, die Operation, den Eingriff , es geht vor allem um die Würde des Menschen. „Jeder hat das Recht, so schön zu sein, wie er möchte“, sagt er, und vielleicht drückt der Titel der Broschüre seiner Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Nürnberg seine Philosophie am besten aus: „Wie wir werden, was wir sind.“ Es geht um Normalität, den Nullwert zwischen erheblichen Beeinträchtigungen auf der einen Seite und dem Optimum an körperlichem, geistigem und sozialem Wohlbefinden auf der anderen. „Jedem steht es frei, zu entscheiden, wo für ihn diese Mitte ist.“ – Text: Wolfram Hegen | Bilder: Val Thoermer

Es ist die Scham beim Blick in den Spiegel, ein Gefühl des Makels, der Blick auf die eigene Vergänglichkeit, der die Menschen zu Dr. Caius Radu und seiner Frau Dr. Gabriele Radu in die Praxis führt. Oft sind es Frauen, die nach einer Schwangerschaft , nach den Momenten des größten Glücks, nach der Hingabe für ihr Kind, Hilfe suchen. Schwangerschaften hinterlassen in den meisten Fällen deutliche Spuren an einem Körper, vor allem an Brust und Bauch. Das Gewebe ist überdehnt oder gerissen, kein Sport, keine Disziplin, keine Ernährung kann die Schäden reparieren, der Bauch bildet sich nicht zurück, die Brust hängt, körperliche Makel, die viele Frauen unglücklich machen. Dazu kommen Rückenprobleme, ein Hohlkreuz, Schmerzen und Beeinträchtigungen der Lebensqualität. Ihnen geben die Möglichkeiten der Praxis Dr. Radu wieder ihre alte Normalität zurück. „Dass jemand nach so einer Operation glücklich ist, dass er sich in seinem Körper wohlfühlt,

darum geht es uns“, sagt Dr. Gabriele Radu. Nicht nur Schwangere suchen Hilfe bei den beiden erfahrenen Chirurgen. Manchmal sind es auch junge Frauen mit sehr kleinen Brüsten, Menschen mit Höckernasen, Männer mit Schlupflidern, Kinder mit abstehenden Ohren. „Wenn es realistisch ist, helfen wir diesen Menschen dahin zu kommen, wo für sie ihre Normalität ist, jeder hat dazu das Recht.“ Für Modeerscheinungen wie Brustvergrößerungen extremer Art oder starre Gesichter mit „Schlauchboot“-Lippen stehen Dr. Radu und seine Frau nicht zu Verfügung. „Da geht es nicht um Normalität, da geht es oft nicht darum, sich selbst wohlzufühlen, sondern aufzufallen um jeden Preis, das ist Voyeurismus, davon halten wir nichts.“ Bei Dr. Radu & Partner geht es um den Menschen in seiner ganzen Persönlichkeit.

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„Der größte Unterschied ist ja bei uns eben das Persönliche“, sagt Dr. Gabriele Radu. Für ein Erstberatungsgespräch nimmt man sich viel Zeit, „wir würden nie Patienten zu einem schnellen OP-Termin überreden, man muss da immer drüber schlafen und sich in Ruhe vorbereiten.“ In einer zweiten Besprechung wird dann der Ablauf des Eingriff s besprochen, Fragen werden beantwortet, Informationen ausgetauscht. „Vor allem geht es darum, Vertrauen zu schaffen, ein offenes Ohr für den Menschen zu haben, seine Sorgen, seine Nöte, seine Erwartungen.“ Auch nach einem Eingriff stehen sie und ihr Mann ihren Patienten zur Verfügung. „Wir sind immer erreichbar, ein Jahr lang kontrollieren wir regelmäßig, wie sich der Heilungsprozess entwickelt. Mein Wunsch ist, dass die Patientinnen und Patienten sich nach einer Behandlung wieder toll fühlen, selbstbewusst, glücklicher als vorher.“

Die Philosophie kommt an: Die Patienten kommen aus ganz Europa nach Nürnberg in die Praxis der Beiden. Die meisten sind aus Nürnberg und der Umgebung, aus ganz Nordbayern. Darüber hinaus engagieren sich Dr. Gabriele und Dr. Caius Radu in internationalen Hilfsorganisationen, z. B. in Burma, indem sie dort Patienten, vor allem Kindern und Jugendlichen, durch kostenlose Operationen zu einem normalen Aussehen verhelfen, die zum Beispiel durch Gesichtsspalten verunstaltet waren. Oder auch die Behandlung von Wangenbrand, der in vielen afrikanischen Regionen relativ weit verbreitet ist mit dramatischen Folgen, sollte er unbehandelt bleiben. „Wir leben hier auf der Sonnenseite, da können wir auch etwas zurückgeben“, ist die Überzeugung von Dr. Caius Radu.

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