DCT – Druck und Verpackung #45

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Neue Wege eines Coburger Traditionsbetriebes

Im Herbst 2018 haben wir vom COBURGER schon einmal ausführlich berichtet über die DCT GmbH aus Coburg, der Druckerei, die auch dieses Magazin herstellt, haben den Weg von Firmengründer Peter Pratsch erzählt von den Anfängen in den 1980ern bis heute, Hochs und Tiefs, von permanenten Erneuerungen, Anpassungen an aktuelle Situationen, um Kunden immer das Bestmögliche liefern zu können. Damals, 2018, gewannen Wertigkeit, Qualität, Beratung im umkämpften Druckmarkt wieder an Bedeutung, und jetzt, drei Jahre später, entwickelt man sich wieder weiter: Von der reinen Druckerei hin zu DCT – Druck und Verpackung.

Der Druckbereich, Zeitungen, Zeitschriften, Broschüren, Flyer, gehe immer mehr zurück, so Peter Pratsch, viel werde heute online verbreitet und eben nicht mehr auf bedrucktem Papier. „Die letzten sieben bis acht Jahre haben wir eigentlich gar keine positiven Zahlen mehr gehabt. Nur Druck ist für uns nicht mehr rentabel.“ Nur mit den vielen hochwertigen Nischenprodukten aus dem eigenen Haus, bei denen es nicht nur um den Preis, sondern vor allem um Qualität gehe, könne man nicht überleben. Auch die Corona-Krise hat dem Printmarkt insgesamt zugesetzt.

Doch Pratsch hat in seiner fast 40-jährigen Firmengeschichte gelernt, sich neu zu erfinden. So auch jetzt. Bereits vor Corona nämlich hatte DCT sich neu aufgestellt, hat einen großen Teil der Druckmaschinen abgebaut, eine Faltschachtelklebemaschine und eine Stanze gekauft und stellt seither auch Verpackungen her.

Die Corona-Krise hat dann dazu geführt, dass immer mehr online bestellt wird. „Der Bedarf an Verpackungen und Verpackungslösungen hat seitdem massiv zugenommen“, sagt Pratsch. Ein Richtungswechsel genau zur richtigen Zeit. „Da haben wir dann einfach auch Glück gehabt.“ DCT kauft eine weitere große Stanze, eine Kaschieranlage, stanzt und bedruckt Pappe, Wellpappe, Versandschachteln für Kunden in der Region und weit darüber hinaus, kleine Stückzahlen, große bis über 50000 Verpackungen, stellt sich als Firma neu auf. Von der Druckerei DCT hin zu DCT – Druck und Verpackungen.

„Das war und ist ein ganz spannender Prozess“, erzählt Peter Pratsch, „das ist ja zum Teil eine ganz andere Welt.“ Doch gemeinsam mit seiner Mannschaft schafft er den Wechsel, viele Mitarbeiter bleiben der Firma treu, aber man muss sich auch von Fachpersonal für Druck trennen, neue Fachkräfte werden benötigt. „Andere Branche heißt eben auch anderes Lager, einen Musterbau, andere Kunden, aber wir haben schnell gelernt.“

Der Einsatz hat sich gelohnt. „Wir sind wieder da“, sagt Peter Pratsch. „Wir haben wieder eine Zukunftsperspektive.“

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