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Isle of Wight #30

Advertorial

Coburgs Städtepartner

Es ist schon ein ausgesprochen schönes Fleckchen Erde, das sich da zwischen Frankreich und die englische Hauptinsel geschoben hat. Die Isle of Wight – Coburgs britischer Städtepartner seit nunmehr 35 Jahren – ist nicht nur für viele Briten ein beliebtes Urlaubsziel. Gewärmt vom Golfstrom, ist es „im Durchschnitt fast 5 Grad wärmer als auf dem Festland“, weiß der Kurator des Botanischen Garten in Ventnor. Das ist auch der Grund, warum nicht nur in „Britain‘s hottest Garden“, sondern auf der gesamten Insel Palmen und eine Fülle anderer Pflanzen prächtig gedeihen, die man normalerweise eher an einem Strand im Süden erwartet hätte.

Apropos Gärten: Man findet sie allerorten auf der Isle of Wight, mal höchst akkurat gepflegt, mal wild sich selbst überlassen oder als englischer Landschaftspark angelegt. Einer der schönsten ist ohne Zweifel der rund um Osborne House. Queen Victoria kaufte seinerzeit das Anwesen, zu dem mehrere hundert Hektar Park und ein Privatstrand gehören, als Rückzugsort für sich und ihre Familie. Nachdem sie dort 1901 starb, schenkte ihr Sohn Eduard VII Osborn House dem englischen Staat. Seither dient es als Museum und zeigt neben den original eingerichteten Zimmern auch einen beeindruckenden Querschnitt der Sammelleidenschaft von Queen Victoria und Prinz Albert.

Albert begegnet den Besuchern auf Schritt und Tritt. Albert auf Bildern, Albert als Statue, Albert in Mosaiken, Albert wohin man blickt. Ein ganz besonderes Kleinod aber ist der Park rund um das Schloss. Prinz Albert selbst hatte es sich zur Aufgabe gemacht, den Park zu gestalten und von jedem Baum, der in England wächst, ein Exemplar in Osborne House zu pflanzen. Mit zwei Fahnen auf dem Dach stehend, so wird erzählt, dirigierte er die Gärtner im Park, bis diese sich an den richtigen Stellen befanden, um die Bäume zu pflanzen.

Ein wenig ab vom Haupthaus, fühlt sich der Tourist aus dem Coburger Land dann gleich wie zu Hause. Das sogenannte „Swiss Cottage“ – errichtet als Spielplatz für die Kinder des Paares – wurde nach dem Vorbild der Rödentaler Schweizerei errichtet, die Albert noch aus seiner Kinderzeit kannte. Heutzutage etwas fremd mutet dagegen der „Spielplatz“ in unmittelbarer Nähe an. Auf einer kleinen Wiese kann man dort noch heute das „Victoria Fort“ und die „Albert Barracks“ mit den sie umgebenden Minikanonen besichtigen, in denen die Kinder spielend das Kriegshandwerk lernen konnten. Genau auf der gegenüberliegenden Seite der Insel – ganz im Westen, in der Nähe des kleinen Städtchens Freshwater – befindet sich ein zweites Wahrzeichen der Insel. Die sogenannten „Needles“ sind eine Felsformation, die wie drei Nadeln, die jemand in den Untergrund gesteckt hat, weit ins offene Meer hinausragen.

Die gesamte Insel atmet Geschichte. Ob die Ausgrabungsstätte einer römischen Villa in Brading, das alte Kloster Quarr Abbey in der Nähe von Ryde, die historische Windmühle in Bembridge oder das „Museum of Island History“ in Newport, die Vergangenheit ist überall gegenwärtig. Ein besonderes Highlight ist die „Isle of Wight Steam Railway“. Betrieben von einem Verein mit ausschließlich ehrenamtlichen Mitgliedern kann man in liebevoll und detailgenau restaurierten historischen Eisenbahnwägen aus viktorianischer Zeit, gezogen von einer riesigen, kohlebefeuerten Dampflokomotive, die Strecke zwischen Heavenstreet und Wooton zurücklegen. Ein kleines, aber faszinierendes Museum zeigt zudem eine Vielzahl an Originalwagons und eine Lokomotivensammlung, die allen Eisenbahnfreunden das Herz höher schlagen lässt. Es ist beeindruckend, wenn man in den offenen Werkstätten sieht, wie die Mitglieder mit handwerklichem Geschick aus völlig heruntergekommenen, zum Teil über 100 Jahre alten Wagonruinen wieder strahlende Reisegefährte machen, die aussehen, als hätten sie gestern die Fabrik verlassen. Wer sich mehr für Oldtimer mit vier Reifen interessiert, sollte die Isle of Wight auf jeden Fall während der Zeit der „Classic Car Extravaganza“ besuchen. Mehr als 1.000 Oldtimer – vom Rolls Royce Phantom, zahllosen amerikanischen Straßenkreuzern, Aston Martins, Bentleys, bis hin zum ersten VW-Bus – kann man dann kostenlos bestaunen.

Wer irgendwann genug von Historischem hat, dem bietet die Insel aber auch jede Menge moderne Zeitvertreibe. Ob Kartfahren, den Insel-Zoo besuchen, im Vergnügungspark chillen, mit dem Mountainbike (oder natürlich auch dem E-Bike) die Insel erkunden, auf eine Weinprobe in „Rosemarys Wineyard“ vorbeischauen, während der „Cowes-Week“, einer der größten europäischen Regatten, die Segelkünste der Profis bestaunen oder zum Fischen aufs Meer fahren, es bleibt fast kein Wunsch unerfüllt.

Wer die Isle of Wight schmecken möchte, dem seien zum Schluss noch 2 Adressen besonders ans Herz gelegt. „The Garlic Farm“ mit ihrem pittoresken Hofladen und dem angeschlossenen Restaurant in Sandown ist nicht nur kulinarisch ein absoluter Geheimtipp. Die Chutneys, Relishes, Saucen, der schwarze Knoblauch oder auch die über Buchenholz geräucherte Variante sind köstlich. Im kleinen von Senior-Chef Colin Boswell konzipierten hauseigenen Museum erfährt man alles über Knoblauch und wer möchte, kann dort auch beispielsweise in luxuriös ausgestatteten Jurten übernachten.

Für Liebhaber von Hochprozentigem ist ein Besuch der „Isle of Wight Distillery“ ein Muss. Der Mermaid-Gin – mit ausgesuchten, heimischen Botanicals, wie beispielsweise an den Klippen gepflücktem Meer-Fenchel, Holunderblüten oder Süßholz, schmeckt nach Mehr und Meer. Als „Navy Strength“ Variante bringt er stolze 54% ins Glas, aber mit einem Schuss Tonic, einer Grapefruit-Scheibe, ein klein wenig Agostura-Bitter und ein paar Wacholderbeeren ist es einer der besten GinTonics, die sie jemals getrunken haben. Im eigenen Pub „The Wishing Well“ in Ryde, kann man beim Genießen dann auch gleich durch die Glasscheibe dem Brennmeister bei der Arbeit zusehen – die Destille steht gleich nebenan. Etwas ganz Besonderes ist auch der „Rock Sea Vodka“, der, mit ein wenig Meersalz versetzt, seinen ganz eigenen außergewöhnlichen Geschmack hat. Wer es nicht selbst auf die Isle of Wight schafft, kann die gerade eben beschriebenen Produkte aber auch in Coburg kaufen. Sowohl bei Edeka Wagner auf der Lauterer Höhe als auch in der Weingalerie in der Wiesenstraße stehen sie in den Regalen.

 

 

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