Sonderthema Mobilität – Mensch bewegt sich #45

Muskeltraining draußen

Über 600 Muskeln bringen einen menschlichen Körper in Bewegung. Sie sorgen dafür, dass wir aufstehen, laufen, greifen können, dass wir früh die Augen aufbekommen und sie abends wieder schließen, sie sorgen dafür, dass unser Ohr vor zu viel Lärm geschützt wird, weil der kleinste Muskel, der Steigbügelmuskel, seinen Dienst tut, oder dass wir uns im Schneidersitz auf den Boden setzen können, weil der längste Muskel aktiv wird, der Schneidermuskel. Der Mensch also ist 24 Stunden in Bewegung. Meistens unbewusst. Beim Sport, vor allem natürlich beim Training bewegen wir Muskelpartien dagegen ganz gezielt. Nicht nur beim effektivsten, plan- und messbarsten Training mit Hanteln, Gewichten oder an Geräten, sondern auch bei anderen Bewegungsformen. Drei Ideen, jahreszeitgerecht an der frischen Luft.

Slackline

Ein Hochseiltanz ohne Risiko – Slacklinen ist seit ein paar Jahren eine einfache Möglichkeit, Spaß zu haben, seinen Körper zu trainieren und sich mit anderen zu messen. Und das Beste: Slacklinen kann man fast überall, wo Bäume sind oder andere Möglichkeiten, ein Seil zwischen bei Punkten zu befestigen. Nur bitte aufpassen, dass die Natur dabei nicht zu Schaden kommt. Aber ansonsten: Einfach rauf aufs Seil und Balance halten, eine Strecke zurücklegen, hochspringen und wieder landen. Durch das permanente Ausgleichen der Bewegungen der Slackline ist der Körper immer in Spannung, das stärkt Bänder, Sehnen und vor allem die Muskeln in den Beinen und im Rücken.

Inlinern

Wer sich ordentlich fertigmachen möchte, der sollte in die Inliner steigen und losfahren. Aber doppelt Vorsicht: Zum einen sollte man das Fahren beherrschen, vor allem auch das Bremsen, und man sollte sich nicht überschätzen, Inlinern nämlich bringt einen ordentlich ins Schwitzen, der Puls geht hoch, die Kräfte schwinden. Also langsam mit kurzen Strecken anfangen. Dann aber ist Inlinern ideal, wenn man Fun, Ausdauer und Muskeltraining verbinden möchte. Durch den sogenannten „Scherenschnitt“ ist die komplette Beinmuskulatur gefordert. Um stabil unterwegs zu sein, ist man zudem immer ein wenig in der Hocke. Dass dass schon bald ordentlich brennt, kann man sich vorstellen. Und auch die Gesäßmuskeln, der Rücken und der Bauch bedanken sich.

Seilspringen

Und wer noch eine Schippe drauflegen möchte, der schnappt sich das Seil, geht in den Garten, und kommt nach einer halben Stunde fix und fertig zurück. Seilspringen nämlich mag zwar nicht den größten Funfaktor haben, fordert aber den ganzen Körper. Muskelaufbau, Abnehmen, Herz-Kreislauf-Training – Seilspringen ist einfach, aber sehr effizient. Doch auch hier gilt: langsam anfangen. Neben der Ausdauer freuen sich dann vor allem die Muskeln: Ob nun Waden, Oberschenkel, Gesäß oder auch Arme: Beim Seilspringen ist die ganze Frau oder der ganze Mann gefordert. Ganz nebenbei trainiert man auch die Koordination.

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