Stadtgalerie: Sichtweise #50

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INNENSTADT NEU BELEBEN!

Die zweite Folge der Stadtgalerie geht an den Start. Dieses Mal lädt das Coburger Designforum Oberfranken (CDO) zu einem Perspektivenwechsel ein. Gezeigt werden Coburgs architektonische Ecken und Kanten. „Der Blick führt weg vom Altbekannten hin zu einer ungewöhnlichen Sicht auf die Dinge“, sagt Organisatorin Alba Mojak. Charakterstarke Porträts, die ganz unterschiedliche Menschen zeigen, ergänzen die Abbildungen der Gebäude und Orte. Die ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Fotografien werden an zehn Standorten in der Coburger Innenstadt zu sehen sein.

Architekturfotograf Sebastian Kolm nimmt die Stadt aus einem neuen Blickwinkel unter die Lupe. „Coburgs Ecken und Kanten waren für mich nicht zwingend Schmuddelecken, sondern Orte, die auf den ersten Blick unscheinbar sind, denen aber eine Besonderheit innewohnt“, sagt er. Kolm hat zehn prägnante Orte genauer analysiert, um den besten Blickwinkel zu finden, ohne diese zu entfremden, aber auch nicht alltäglich wirken zu lassen. Seine Bilder sind am frühen Morgen, zwischen 6.30 Uhr und 7.00 Uhr, entstanden. „Diese Lichtstimmung am Morgen erzielt eine ganz eigene, spannende Bildästhetik“, sagt er. Ausdrucksstarke Schwarz-Weiß-Porträts Annemone Taake findet die Idee, Leerstände in der Innenstadt mit Fotografieren zu beleben, ganz wunderbar. Bei ihrer Arbeit ging es ihr vor allem darum, den Menschen die Angst zu nehmen. „Denn sich in ein Gesicht sehen zu lassen und ein Bild von sich machen zu lassen, erfordert Mut“, weiß die Fotografin, die sich auf das Fotografieren von Künstlern und Konzerten spezialisiert hat. Taakes Art und Weise zu arbeiten, steht unter dem Einfluss ihrer Ausbildung in der analogen Fotografie und ihrer Sehnsucht zu erzählen. Für ihre Shootings nimmt sie sich Zeit, solange natürliche Lichtverhältnisse das zulassen. „Die Kriterien zum Gelingen eines Bildes sind nicht die Gedanken an Schönheit, sondern meine eigene Vorstellung von Ästhetik.“ Taake verzichtet deshalb auf Retusche und Photoshop und bietet Raum für den Ausdruck der Geschichte im und hinter dem Bild.

Standorte

Bahnhofsstelen – vor Bahnhofsplatz 2
Spiegel Mauer – vor Mauer 12
Steinweg 57
Steinweg 14
Löwenstraße 11
Mohrenstraße 7c
Webergasse 2
Kunstverein – Park 4a
Ketschengasse 56
Markthalle – Albertsplatz 2

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