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Stadtgespräch #34

Das St. Tropez des Coburger Landes

Eine ganze besondere Ehrung verlieh sich die Gemeinde Lautertal kürzlich selbst: Bei den Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum der in Lautertal ansässigen HEIM Pharma Tropfsysteme GmbH, einem mittelständischen Pharmaunternehmen, das in seiner Branche Weltmarktführer ist, trat natürlich auch der Lautertaler Neu-Bürgermeister Karl Kolb ans Rednerpult. In seiner launigen Ansprache sorgte er für den Lacher des Tages: Als er kürzlich in Lautertal-Neukirchen so vom Berg ins Tal geschaut habe, habe er sich gefühlt „wie in St. Tropez“, sagte Kolb und setzte noch einen drauf: Er sei zwar noch nie dort gewesen, aber so stelle er sich St. Tropez vor. Kolbs Visionen dienten im weiteren Verlauf der Festveranstaltung natürlich als ideale Vorlage. So freute sich auch IHK-Präsident Friedrich Herdan als Neukirchner sehr, immerhin habe er ja gar nicht gewusst, dass er aus St. Tropez stamme.

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Das Britannien hoch überm Maintal

Very british war das, was kürzlich der auch durch seine Vertonung der Lieder des Coburger Dichters Friedrich Rückert in der Region bekannte Tenor Malte Müller an der Seite der Sopranistin Silke Winkler gemeinsam mit dem international bekannten Morgenstern-Trio im Kaisersaal auf Kloster Banz zu Gehör brachte: Werke britischer Komponisten nämlich. Das war very good, zum einen, weil die Besucher den Künstlern mit stehenden Ovationen dankten, und weil zum anderen die Veranstaltung des BRK-Kreisverbandes einem guten Zweck diente. Der Gewinn kam der Aktion „Helfen macht Spaß“ des Obermain-Tagblatts für Bedürftige aus der Region und der Sonderaktion „Ukraine“ zugute, die von OT-Redakteur Till Mayer vor vielen Jahren ins Leben gerufen worden war. Mayer war dafür unter anderem auch schon mit dem Coburger Medienpreis ausgezeichnet worden. Ein Coburger sorgte außerdem für die Moderation: Roberto Bauer nämlich, seit vielen Jahren Organisator zahlreicher Konzerte. Und Bühnenmensch.

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Und der Prinz kommt auch

Dass der Coburger Prinz Andreas trotz seiner Parkinson-Erkrankung auf dem E-Bike von Coburg nach Gotha quer durchs ehemalige Herzogtum gefahren ist, wird vermutlich eine der schönsten Geschichten 2019 sein. Weil viele mitgefahren sind, weil viel Geld für den guten Zweck gesammelt wurde, und weil die Tour ein Zeichen für Lebensmut war. Im Rahmen der Coburger Museumsnacht am ersten Septemberwochenende können alle Besucher diese Tour noch einmal nacherleben: Im Vermessungsamt gibt es dann zahlreiche Bilder und filmische Dokumente zu sehen. Auch die Hauptperson, Prinz Andreas von Sachsen-Coburg und Gotha, möchte vorbeischauen.

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