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Stadtgespräch #35

GUTE FREUNDE

Geht die Stadt Coburg eine Städtepartnerschaft mit Ehrwald in Tirol ein? Wenn es nach Mick Böhm vom Städtepartnerschaftsverein der Stadt Coburg geht, auf jeden Fall. Ehrwald habe das Potential, die erfolgreichste Städtepartnerschaft in der Geschichte Coburgs zu werden, so Böhm, da es eine Menge an Anknüpfungen und privaten Verbindungen gebe. „Jeder Coburger aus den Jahrgängen vor 1980 hat bestimmt einmal, die meisten viele Male, einen Urlaub in Ehrwald verbracht“, mutmaßt der ehemalige Koordinator Stadtmarketing, der heute unter anderem für das Quartiersmanagement der Stadt Bad Staffelstein verantwortlich zeichnet. „Ehrwald ist Treffpunkt für Coburger aus vielen sozialen Schichten und Altersgruppen“, so Böhm gegenüber dem COBURGER. Mit den Überlegungen für eine Partnerschaft mit Ehrwald ist der Städtepartnerschaftsverein nicht alleine. Auch der Coburger Alpenverein unterstütze die Bestrebungen, und Ehrwald sei einer Partnerschaft gegenüber ebenso sehr aufgeschlossen, habe er in persönlichen Gesprächen erfahren können, sagte Böhm.

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KÜNSTLERISCHE ADER 1

Phillip Juri Antonius Kaeser aus der Kaeser Familie ist auf künstlerischen Wegen unterwegs. Das zeigt nicht nur sein Webauftritt für insgesamt über 50 000 Abonnenten unter www.facebook.com/PhilippJCaesar, auf dem sich nicht nur viele Musikclips finden, gerne auch mit Gesang und Gitarre, sondern auch sein Auftritt beim Festakt zum 100-jährigen Bestehen von Kaeser im Landestheater Coburg. Dort übernahm er die Moderation.

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GUTE IDEE

Kaum im Amt, hat sich der Lautertaler Neu-Bürgermeister Karl Kolb zumindest im Stadtteil Neukirchen schon unsterblich gemacht: Nachdem er in seiner Rede zum 100-jährigen Bestehen der in Lautertal ansässigen HEIM Pharma Tropfsysteme GmbH Neukirchen als „St. Tropez vom Coburger Land“ bezeichnet hatte (siehe COBURGER 34 vom August 2019), prangt jetzt auch ein entsprechender Vermerk am offiziellen Ortsschild. Wer dafür verantwortlich ist, ist allerdings unbekannt.

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GUTES ENDE

Zwar hat der Stadtrat in seiner Septembersitzung gegen öffentliche Grillplätze gestimmt, das aber dürfte kaum der Auslöser dafür gewesen sein, dass eine G(ue)rill(a)-Aktion der Wählergemeinschaft ProCoburg im Rosengarten die Polizei auf den Plan rief: Die nämlich tauchte in beträchtlicher Personalstärke mit Hundeverstärkung auf, um einer vermeintlich wilden Party am Sintflutbrunnen im Rosengarten ein Ende zu bereiten. Dabei hatte man doch nur gegrillt. Der Irrtum war schnell aufgeklärt, und Bratwürste gab es auch noch.

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KÜNSTLERISCHE ADER 2

Die Künstlerin Jolanta Groffik aus Coburg hatte den COBURGER-Bilderwettbewerb zum 200. Geburtstag von Prinz Albert gewonnen – mit einem Bild über Prinz Albert ohne Prinz Albert (siehe COBURGER 34 vom August 2019). Jetzt überbrachte der COBURGER noch die offiziellen Glückwünsche samt einem Prinz-Albert- Paket von der Buchhandlung Riemann und den Hauptpreis, eine Fotoausrüstung im Wert von 500 Euro. Der COBURGER wird die Künstlerin in einer der kommenden Ausgaben ausführlich portraitieren.

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KEIN FASCHINGSSCHERZ

Dann bleiben wir doch beim Rosengarten: Ist er der ideale Ort für ein Kongresshotel? Oder nicht? Und benötigt Coburg noch ein Hotel? Oder nicht? Das alles soll Thema sein bei der neuen Ausgabe von „Auf den Punkt“, dem Regionentalk der Sparkasse Coburg -Lichtenfels von iTVCoburg in Kooperation mit Radio EINS und dem Coburger Tageblatt. Für das Podium hat sich auch Michael Stoschek angekündigt, der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der Brose-Unternehmensgruppe, einer der Befürworter eines Hotelneubaus im Rosengarten statt wie ursprünglich vorgesehen auf der Fläche der ehemaligen Angerturnhalle. Die Sendung wird am Montag, den 11.11. im Saal von St. Augustin aufgezeichnet und ist danach bei iTVCoburg zu sehen. Auch Radio und Zeitung berichten über den sicherlich kurzweiligen Informationsaustausch.

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GUTES ENDE 2

Mit dem E-Bike von Coburg nach Gotha: Die Aktion vom Rotary-Club Coburg sorgte im Mai dieses Jahres für großes Aufsehen, weil sich der an Parkinson erkrankte Coburger Prinz Andreas von Sachsen-Coburg und Gotha diese Fahrt vorgenommen hatte. Er wollte damit ein Zeichen setzen und Geld sammeln für Parkinson-Projekte. 40 000 Euro sind zusammengekommen – Grund genug, die Aktion noch einmal zu würdigen im Rahmen der Coburger Museumsnacht. Dort gab es im Vermessungsamt im Marstall viele Bilder und einen Film über die Aktion zu sehen. Und natürlich kam auch die Hauptperson vorbei: Prinz Andreas stellte sich den Fragen von Moderator Andreas Leopold Schadt. Mit ihm war auch Organisator Max Beyersdorf vor Ort.

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