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Stadtgespräch #42

Stadtgespräch

EIN ZELT FÜRS SCHWIMMERBECKEN??!!??

Bevor wir das in diesem Jahr noch vergessen: Die Befürworter einer Traglufthalle über dem Freibad Coburg machen wieder mobil. Sie wollen, dass Mittel für das Projekt im kommenden Haushalt vorgesehen werden. Eine Traglufthalle würde das beliebte 50-Meter-Becken wintertauglich machen, so die Pläne. Eigentlich war das Projekt Ende 2019 schon von der Stadt abgelehnt worden. Das geht aus der Berichterstattung der westfälischen Nachrichten und der Münsterschen Zeitung hervor: Das Freibad Coburg nämlich ist das älteste Freibad der westfälischen Stadt Münster, erbaut 1927 vom damaligen DJK-Kreis Rhein-Weser. Ein COBURGER-Leser hat uns auf die große Fanbase des Bades aufmerksam gemacht. Mit eigenem Facebook-Auftritt und vielen Fanartikeln, einer Badekappe z.B., und zwar sogar noch in schwarz-gelb, den Farben der Stadt Coburg. Mit der hat das Münsteraner Freibad freilich nur relativ wenig zu tun, so unsere Recherche: Die „Coburg“, wie das Bad dort im Volksmund heißt, hat ihren Namen wohl von der benachbarten früheren Sommerwirtschaft „Koburg“ am „Koburgweg“, die ein Pastor namens Koberg angelegt hatte. Ähnlich aber sind die Themen, ob in Münster oder in Coburg: Es fehlt an Wasserflächen fürs Schwimmtraining. In Münster soll es vielleicht eine Traglufthalle über „der Coburg“ richten, in Coburg vielleicht eine neue Schwimmhalle, fordert der Sportverband.

 

UND DANN NOCH EIN BLICK IN DIE DIGITALE ZUKUNFT!!

Bevor wir in diesem Jahr noch vergessen: Rehau, Hof und Kronach bilden eine Modellregion in Sachen autonomes Fahren. Schon jetzt sind in Kronach testweise selbstfahrende Busse unterwegs, im Frühjahr 2021 soll dort auch der Masterstudiengang Autonomes Fahren starten. Knapp fünf Millionen Euro sollen für das Projekt auf dem neuen sogenannten Lucas-Cranach-Campus investiert werden. Nach Lichtenfels wiederum fließen vom Bund 11 Millionen Euro für das neue FADZ, ein Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien. Und in Bamberg surft jede Schule bereits seit letztem Jahr mit mindestens 500 Mbit/s. Die Stadt treibt dort den Glasfaseraufbau voran. In Coburg hat man den flächendeckenden Ausbau gestoppt, der vor über zehn Jahren in Beiersdorf, Creidlitz und einem innerstädtischen Gebiet begonnen hatte.

 

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