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Stark in die Zukunft #29

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Stark in die Zukunft – Das neue Autohaus Wormser auf der Lauterer Höhe

Viel Glas, moderne Architektur, viel Platz, Vesteblick, Arenablick: Das BMW-Autohaus Wormser hat ein neues Zuhause gefunden, weg von der in die Jahrzehnte gekommenen engen Niederlassung mitten in Coburg am Sonntagsanger, hin auf die Lauterer Höhe. Ein Umzug, der mehr ist als nur ein räumlicher Wechsel, steht er doch auch symbolisch für die Entwicklung des Autohauses in den letzten knapp zehn Jahren hin zum wiedererstarkten selbstbewussten guten Stück Coburg. Verbunden ist dieser Aufstieg vor allem auch mit dem Namen Dieter Eichhorn. Er war schon kurz nach der Übernahme des Autohauses Pfiffer durch Wormser Leiter des Autohauses. Wir haben uns mit ihm unterhalten.

von Wolfram Hegen – Fotos: Val Thoermer

Erinnern Sie sich noch an die Anfänge damals?

2009 hat die Firma Wormser ja das alte Autohaus übernommen. Zu der Zeit war ich noch bei Wormser in Forchheim, habe dort 23 Jahre lang die Abläufe im Autohaus von der Pike auf erlernt. Dann hat man mich gefragt, ob ich die Standortleitung in Coburg übernehmen möchte, ob ich Wormser in Coburg etablieren und wieder erfolgreich machen möchte. Das war natürlich eine tolle Herausforderung, die ich gerne übernommen habe. Und ich habe es nicht bereut, Coburg ist ein toller Standort, hat viel Potential, und jetzt mit dem neuen Haus hier auf der Lauterer Höhe haben wir uns selbst belohnt, krönen wir die Aufbauarbeit der letzten knapp zehn Jahre und bekennen uns damit ja auch als Wormser zum Standort Coburg.

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Dieter Eichhorn – Leiter Autohaus Wormser Coburg

Eigentlich wollte man doch aber am alten Standort bleiben, oder?

Ja, das ist richtig. Noch 2012, das ist ja gar nicht solange her, hatten wir wirklich vor, die alten Gebäude am Sonntagsanger auf Vordermann zu bringen, die historischen Gebäude stilvoll und schön zu sanieren, das alte Parkhaus zu verglasen, die Räumlichkeiten auf den modernsten Stand zu bringen. Doch parallel dazu sind eben auch die Standards angehoben worden, das ging auf der beengten Fläche einfach nicht, also mussten wir uns nach einem neuen Standort umsehen. Dann kam die Stadt Coburg ins Spiel, die uns diese tolle Fläche hier auf der Lauterer Höhe angeboten hat, groß, von allen Seiten gut einsehbar, optimal an das Verkehrsnetz angeschlossen, mit viel Betrieb jeden Tag durch die zahlreichen Händler hier oben, also wir sind der Stadt wirklich sehr dankbar.

Es hat dann aber relativ lange gedauert, knapp zwei Jahre seit dem Spatenstich 2016, bis jetzt der Umzug erfolgt ist …

Ich weiß, da wurden auch schon Witze darüber gemacht, das ist auch in Ordnung. Aber jeder, der baut, weiß, dass bei jeder Planung etwas dazwischenkommen kann, Handwerker sind derzeit ein knappes Gut, dann mussten wir ja als BMW und MINI Partner alle Planungen bis zur letzten Fliese mit BMW abstimmen, all das kostet natürlich Zeit. Dafür haben wir Anfang September von BMW ein dickes Kompliment für das neue Autohaus bekommen, haben das Audit mit Bravour bestanden, dafür hat sich die lange Zeit gelohnt. Und umso schneller sind wir ja dann auch umgezogen.

Das war sicher ein ganz schöner Aufwand, ein ganzes Autohaus an eine andere Stelle zu verlagern.

Das kann man so sagen, alleine 150 Autos mussten hierher gebracht werden, da waren vier Leute eineinhalb Tage damit beschäftigt, mit den ganzen Akten und ca. 800 eingelagerten Radsätzen haben wir schon drei Wochen vorher angefangen, und den Rest dann in zweieinhalb Tagen mit einem echten Kraftakt durchgezogen. Am Ende waren wir alle stolz auf unsere Leistung, das ganze Team hat Riesiges geleistet, das haben wir dann mit einem gemeinsamen Essen und Umtrunk ausgiebig gefeiert. Und ich muss wirklich meiner ganzen Mannschaft dafür noch einmal ein Riesenkompliment machen.

Gab es nicht auch Abschiedstränen?

Natürlich, der eine oder andere hat mehr als vierzig Jahre am Sonntagsanger gearbeitet, seit der Lehre immer an der einen Stelle, die hatten natürlich schon auch ein Tränchen im Auge, denn so eng es dort war, natürlich war es stadtnäher, kuscheliger, vertrauter, das ist doch klar, dass man einem liebgewordenen Zuhause auch nachtrauert. Aber letztlich ist jetzt doch jeder froh, dass wir hier sind, wir haben mehr Platz, es ist moderner, zeitgemäßer, heller.

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Wie ist Wormser am neuen Standort in Coburg aufgestellt?

Also bei Wormser hier in Coburg arbeiten knapp 55 Leute inkl. zwölf Auszubildenden. Auch diese Zahlen zeigen den Aufschwung der letzten Jahre. Am Anfang 2009 waren wir nur vierzig Leute. Auch das Geschäft hat sich in diesem Zeitraum sehr stark verändert, der Verkauf läuft heute viel multimedialer als früher. Das ist am neuen Standort natürlich perfekt möglich mit neuen digitalen Anwendungen. Dabei bleiben die persönlichen über Jahre gewachsenen Bindungen der Verkäufer zu ihren Kunden aber auch in diesen modernen Zeiten natürlich unser wichtigstes Potential. Darauf haben wir am Sonntagsanger gebaut, darauf bauen wir auch heute in unseren neuen fünf Verkaufsbüros für BMW-Neufahrzeuge, zwei weiteren für Mini und zusätzlich in unserem Gebrauchtwagenpavillon.

Noch ein Blick in die Zukunft?

Also was uns riesig freut ist, dass BMW absolut hinter Wormser steht und absolut hinter dem Standort Coburg. Wir alle gehen gemeinsam nach vorne. Und da werden natürlich die Themen Elektromobilität und Hybrid eine noch stärkere Rolle spielen als bisher, die Kundenanfragen steigen in diesem Segment, wir haben die Fahrzeuge natürlich auch hier vor Ort. Ich bin aber auch überzeugt, dass es immer BMW mit Verbrennungsmotor geben wird.


Vom Spediteur zum Mittelstandsunternehmen

1948
Gründung als „Erstes Silo- und Transportunternehmen Konrad Wormser“ durch Konrad Wormser als 1-Mann-Unternehmen

1963
Gründung des Bavaria Bremsenprüfdienstes in Weisendorf – in erster Linie wurden hier Instandhaltungsarbeiten an den firmeneigenen LKW`s durchgeführt. Später wurden hier auch PKW`s repariert und Fahrzeuge der Fa. Glas (das sog. Goggomobil) vertrieben.

1970
Neubau des aktuellen Autohauses Wormser in Herzogenaurach (damals auch Speditionsbetrieb) und Vertrieb der Marke BMW. Unerwarteter Tod des Firmengründers Konrad Wormser. Weiterführung des Unternehmens durch seinen Sohn Hans Wormser.

1983 – 1984
Bau des Filialbetriebes in Höchstadt an der Aisch – dieser Betrieb wurde 2001 und 2008 erweitert. In Höchstadt wird seit Anfang des neuen Jahrtausends auch die Marke MINI vertrieben

2001
Umbau des Betriebes in Herzogenaurach nach einem Brand

2008
Bernd Nicol (der bereits 1999 ins Autohaus eintrat) wird Geschäftsführer der Autohäuser.

2009
Übernahme des Autohauses Pfiffer / Coburg – hier Vertrieb von BMW und MINI

2010
Übernahme des Autohauses Panzer / Forchheim – hier Vertrieb von BMW und MINI

2015
Modernisierung der Autohäuser in Höchstadt und Forchheim nach den Vorgaben der BMW AG

Was als 1 Mann Unternehmen im Jahr 1948 begonnen hatte, ist zu einem Mittelstandsunternehmen in der Branche geworden. Neben dem KFZ-Gewerbe ist der Bereich Transport und Logistik in den Mittelpunkt der Unternehmensgruppe gerückt. Nahezu 700 Mitarbeiter an 15 Standorten in 4 Ländern sind in den Speditionsbetrieben und Autohäusern beschäftigt.

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